Windstill segeln geht nicht

Der zweiter Tag als Segelboot Besitzer ist wunderschön. Bestes Wetter mit wenig Wind, ideal für Anfänger. Also dann will ich mal los

Autor Klaus am 2019-05-13
Zuerst geh ich in Bunschoten-Spakenburg einkaufen. Ein wunderschöner Ort mit historischen Plattbodenschiffen im alten Stadthafen. Eins schönes als das andere. Bis zum Lidl ist es nicht weit, das Angebot dort ist aber eher regional.

Nach einem Brötchen entferne ich den provisorischen Sonnenschutz meines Vorbesetzt, der aus einer kleinen Plane und Gepäckspannern bestand. Dann Leinen Los und los getuckert.

Mein Vorbesitzer erklärt mir es sind 2 Brücken bis zum Markermeer, die ich beide unterfahren kann. Ich hätte fragen sollen wie hoch ich bin, das wird später ein kleines Problem.

Ich fahre also in die Fahrrinne und hänge mich mal hinter eines der vielen anderen Motorboote. Viele Bojen markieren den Weg sehr genau, da kann man wenig falsch machen.
In den ersten Stunde war ich mich nicht ganz sicher ob man den nun Vollgas fahren sollte oder eher im Tuckelgang. Da ein weiteres Segelboot überholte hämgte ich mich einfach mal dran.

2 1/2 Stunden später war ich im Markermeer, das genug Tiefgang hat um gefahrlos zu segeln. Also Segel hoch und los geht es. Leider war das Wetter der Meinung den Wind komplett zu beenden.
Daher legt ich mich hin und dümpelte vor mich hin.

Aber das wird langweilig so suchte ich online nach einen Wetterbericht. Die kostenlose Windy App zeigte an das es auch keinen Wind in den nächsten Tagen geben soll. Also Motor an und los geht. Zwischenzeitlich die Segeln runterholen.

Dabei übersah ich doch tatsächlich einen Berufsschiffer der laut hupte. Ich hatte den komplett übersehen. Glück gehabt das wenigstens einer auftasst.

Der Rückweg war viel kürzer da ich fast Vollgas fuhr.

Meinen Kaufurlaub habe ich beendet und fuhr an nächsten Tage nach Hause.