Die lange Fahrt nach Urk

Alles voller Nebel auf den Randmeeren, da kann man kein Boot fahren und sitzt erst einmal fest. Erst gegen 11 Uhr klarte es endlich auf und es geht weiter. Nur die Ränder der Randmeere war kaum zu sehen. Daher fuhr ich eher auf offener See.

Autor Klaus am 2018-04-08
Merkwürdigerweise war ich auch er einzige der diesen Weg nahm. Nur einmal konnte ich einen anderen Boot folgen und nicht selber raten. Das fuhr aber dann anderswo hin. Nach einigen Stunden erreichte ich die nächste Brücke die sich sofort öffnete als ich ankam. Wohl weil diese eine Nebenstraße war und die Autos warten konnten. So macht das natürlich Spaß.

Irgendwann kam ich dann im Kettermeer an und stand vor der Brücke. Recht vor der Brücke ist eine Brücke die öffnen könnte. Außen steht ein weiteres Segelboot, also denke ich das die Brücke irgendwann öffnen würde.
Nach einer halben Stunde drehte der andere an, ich wartete weiter. Als dann ein Berufsschiffer durch die Brücke fuhr dachte ich darüber nach das vielleich doch passen würde. Also erst einmal schräg an die Brucke herantasten und dann mit Mut durch. Passt doch.

Endlich bin ich im Ijsselmeer und segle in Richtung Urk. Richtig viel Wind ist es nicht, aber 5 Knoten sind doch gar nicht so schlecht. Da ich in Landnähe segle sehe ich mein vorwärts kommen, was die Sache freudlicher macht. Sonne ist jetzt keine aber auch kein Nebel mehr.

Kurz vor Urk hole ich die Segel ein, starte den Motor uns rein in den Hafen. Hinter mir ein großes Plattbodenschiff. Daher weiche ich in richtung sportmarina aus und lasse den erst einmal durch. Der kennt sich sicher aus und ich steh blos um Weg.
Echt bekonnt wie die so ein rießen boot in dem Hafen umdrehen und dann gekonnt anlegen.

Direkt neben dem Plattbodenboot steht ein Motorkajutenboot mit Licht an, ich lege mich dahinter. Erst danach stell ich fest das der Hafenmeister auf den anderen Seite ist. Eigentlich hätte ich auch den Strom anschließen können, aber ich brauchte kein Licht. Es wurde eh schnell wieder kühl.

Urk ist ein großer Hafen und ich bin an der vom Ort entfernten Seite. Da mein Essen alle ist suche ich mir erst mal einen Supermarkt und kaufe ein. Da bedeutet einmal durch den ganzen Ort. Bei Tante Emma Brötchen vom Morgen und merkwürdige Wurst und Kekse.

Am nächsten Morgen zum Kaffee kam dann der Hafenmeister und verlangte 23 Euro. Die Duschen habe ich gesehen, aber gar nicht erst genutzt. Das Wlan war wohl zu weit weg.

Das Plattbodenboot war übrigens voller deutscher Schüler. Die alle Handyfotos von sich selber machten.